Yves Kessler Vegetationstechnik | Beratung / Analysen | Bodenphysikalische Analyse

Die bodenphysikalischen Analysen

Die bodenphysikalischen Analysewerte liefern uns zusätzliche Informationen über mögliche abiotische Stressfaktoren wie z.B. Wasserdurchlässigkeit, Korngrößenverteilung oder Bodenverdichtung. Letztere ist oft die „kleine“ Ursache für die großen Mängel.

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Fehlt z. B. Sauerstoff oder ist Kohlendioxid in Verbindung mit anaeroben Bakterien im Überschuss vorhanden, dann sind die Bodenbedingungen derart ungünstig, dass viele essentielle Nährstoffe nicht mehr aufgenommen werden können. Stoffwechselstörungen sind die Folge. Ungleichgewichte im Zusammenspiel mit festen, flüssigen und gasförmigen Nährstoffen können sogar zu giftigen Anreicherungen im Boden führen. Diese wiederum haben ähnlich verheerende Folgen wie das Düngen nach dem leider noch immer weit verbreiteten Motto: „Viel hilft viel“.

Entwicklungsstörungen wie Mastigkeit, Kümmerwuchs, erhöhte Krankheitsanfälligkeit sowie untypische Verfärbungen sind charakteristische Symptome einer unausgewogenen Pflanzenernährung.

Zur Bewertung des bodenphysikalischen Zustandes sollten situationsbezogen, neben der In-Augenscheinnahme vor Ort, folgende Werte ermittelt werden:

  • die Korngrößenverteilung (nach den FLL-Richtlinien bzw. der DIN 18035)
  • die Bodenverdichtung
  • die Wasserdurchlässigkeit
  • die Wasserspeicherfähigkeit
  • sowie andere je nach Situation wichtige Kennwerte

Die Korngrößenverteilung, Wasserdurchlässigkeit und die Wasserspeicherfähigkeit lassen wir in Zusammenarbeit mit einem zertifizierten Labor in Deutschland (Dauer ca. 3 Wochen) ermitteln. Tendenzen zur Bodenverdichtung ermitteln wir auf Wunsch, mittels eines graphischen Penetrometers, auch direkt vor Ort.

Beispiel einer Messung der Bodenverdichtung – hier ein Green
Wir führen diese Analyse für alle erwerbsgartenbaulichen und landwirtschaftlichen Kulturen, sowie Golf- und Sportplätze durch. Nachweis der Lockerung einer Rasentragschicht auf zwei verschiedenen Greens. Die Messung erfolgt durch ein Eindringwiderstandsmessgerät. Es wurden jeweils drei Messungen auf zwei verschiedenen Greens (einmal bearbeitet - einmal unbearbeitet) vorgenommen.

  • Die Stärke der Rasentragschicht beträgt ca. 17 - 22 cm.
  • Der Eindringwiderstand wird in kg/cm2 dargestellt.
  • Horizontal wird die Eindringtiefe in cm gemessen.
  • Vertikal wird der Druck in kg gemessen.


oben - Vor der Lockerung beträgt der Eindringwiderstand zwischen 1,5 bis 4,3 kg/cm2
unten - Nach der Lockerung beträgt der Eindringwiderstand zwischen 0,5 bis 2,0 kg/cm2

Faltblatt Analyse-Techniken als pdf  
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